So ich kann nun offiziell bekanntmachen, dass ich das erste Genre der "Ich bilde mich weiter!" Challenge abstreichen kann. Der historische Roman "Die Jüdin von Toledo" ist gelesen und kann nun ad acta gelegt werden. Auch wenn ich nicht ganz so begeistert war von dem Buch, so hat es mir doch ein paar lehrreiche Stunden und Lesevergnügen beschert.
Vor allem war sehr interessant welchen Stand die Juden im mittelalterlichen Spanien hatten und manchmal kam es mir so vor, als hätten die Christen sich nur Juden "gehalten". So jedenfalls kommt es oft im Buch vor wenn der König Alfonso von "seinem" Juden spricht.
Auch die Geschichte des heiligen Krieges ist sehr interessant, vor allem weil ich noch nicht wusste das der heilige Krieg sich nicht nur auf Jerusalem beschränkt. So fand ich in Spanien der heilige Krieg gegen Moslems stand, den allerdings die Moslems gewonnen haben und König Alfonso weite Gebiete Spaniens an sie abtreten musste.
Alles in allem, sehr interessant, wenn auch romantechnisch etwas unbefriedigend kann ich nun guten Gewissens behautpten... den ersten Teil der "Ich bilde mich weiter!" Challenge geschafft zu haben. Als nächstes steht die Biographie von Andreas Englisch "Johannes Paul II" auf dem Plan. Schon lange habe ich mir das vorgenommen, aber leider war es immer nur ein weiteres SuB in meinem Regal!
Fröhliches Lesen wünscht eure LadyButterfly
[Challenge] Ich bilde mich weiter! 1. Zwischenbericht

[Rezension] Lion Feuchtwanger - Die Jüdin von Toledo
Das lese ich im Moment
Gestern Abend habe ich mein erstes Buch für die "Ich bild mich weiter" Challenge begonnen. Da ich mir das Buch sowieso schon ausgeliehen habe, nehme ich es gleich für das Genre Historischer Roman. Es ist das Buch von Lion Feuchtwanger "Die Jüdin von Toledo"!
Klappentext
La Fermosa, die Schöne, wurde im mittelalterlichen Spanien Raquel, die Tochter des angesehenen Juden Jehuda Ibn Esra, genannt. König Alfonso VIII. von Kastilien hatte den Vater aus Sevilla als Minister an seinen Hof geholt, damit er die wirtschaftliche Zerrüttung des Landes aufhalte. Bei Alfonso erwacht bald eine tiefe Leidenschaft für die gebildete, tolerante junge Frau, und was für Raquel als politisches Opfer im Interesse der Vernunft und des Friedens begann, wächst auch bei ihr zu einer stürmischen Liebe für den kühnen, lebensfrohen König. Im Volk gilt Raquel als die eigentliche Königin, doch die wirkliche peitscht das Land in einen Krieg, für dessen verheerende Folgen schließlich die Juden verantwortlich gemacht werden.






